Zentrale Ergebnisse 2017

  • Die Nutzung von E-Government stagniert in Österreich, Rückgang in Deutschland und der Schweiz. 
  • In allen Ländern konnte die Bekanntheit deutlich gesteigert werden, trotzdem erreichten digitale Verwaltungsangebote nur knapp die Hälfte der Onliner. Weitere bedeutende Nutzungsbarrieren sind eine mangelnde Durchgängigkeit und die Anschaffung zusätzlicher Hardware.
  • Die Zufriedenheit mit den digitalen verwaltungsangeboten nimmt in Deutschland, der Schweiz und Österreich wieder spürbar ab. Umfang und Ausgestaltung der Online Dienste können mit den wachsenden Ansprüchen einer digitalisierten Gesellschaft nicht Schritt halten.
  • Eine moderne Behörde stellen sich die Onliner flexibler und schneller vor mit durchgängig digitalen Prozessen und einer zentralen Anlaufstelle im Internet.
  • Einer automatischen Datenweitergabe innerhalb der Behörden ("Once-Only"-Prinzip) gegenüber bestehen noch Vorbehalte, dennoch sehen bereits ein Drittel der Befragten in Deutschland und knapp die Hälfte der Befragten aus Österreich sie als Teil einer modernen Behörde. Eine EU-weite Datenweitergabe oder einen Austausch mit außerstaatlichen Instanzen will nur einer von zehn Befragten.
  • In Deutschland haben Datenschutzbedenken gegenüber dem Vorjahr wieder zugenommen, sie stehen einer häufigeren Nutzung von E-Government-Angeboten und einer größeren Aufgeschlossenheit gegenüber dem Once-Only-Prinzip tendenziell im Weg.
  • Grundsätzlich erwarten die Onliner in allen drei Ländern ein hohes Sicherheitsniveau, wenn es um die Legitimierung bei bestimmten Diensten im Internet geht, wobei Österreicher hier die höchsten Anforderungen haben. Dabei ist das Sicherheitsbedürfnis umso stärker ausgeprägt, je sensibler die betroffenen Daten sind.
  • Bei der Nutzung und Nutzungsfähigkeit (Freischaltung, Besitz Lesegerät) des NPA konnten im vergangenen Jahr keine Fortschritte erzielt werden.

Infografiken zum eGovernment MONITOR 2017

Grafiken zu den zentralen Ergebnissen der Studie finden Sie auf Flickr.


Einzelseiten aus dem eGovernment MONITOR 2017 können unter Angabe der Seitenzahl an kontakt(at)initiatived21(.)de im JPG-Format bestellt werden.

Pressekontakt

Sabrina Dietrich
Initiative D21 e.V.
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sabrina.dietrich@initiatived21.de