Studie 2016

Hintergrund

Der eGovernment MONITOR 2016 ist eine Studie der Initiative D21 und ipima, durchgeführt von Kantar TNS und unterstützt durch zahlreiche Partner aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft.

Kern der Studie: Die Untersuchung liefert seit 2010 (2010 noch als Sonderteil im Rahmen des (N)Onliner Atlas) jährlich ein umfassendes Bild über die aktuelle E-Government-Situation in Deutschland. Dazu gehören neben Nutzung, Zufriedenheit, Treibern und Barrieren auch die Evaluierung verschiedener E-Government Möglichkeiten sowie Einstellungen der Bürger. Im Jahr 2016 werden Österreich und die Schweiz als Vergleichsländer herangezogen.

Fragebogenanpassung 2016: Um spezifischere Aussagen treffen zu können sowie aktuellen Entwicklungen und Diskussionen gerecht zu werden, wird der Fragebogen jährlich im Partnerkreis überarbeitet und angepasst. Aus diesem Grund sind an manchen Stellen Vergleiche der Werte mit den Vorjahresergebnissen nicht oder nur eingeschränkt möglich. Betreffende Stellen sind in der Publikation entsprechend gekennzeichnet.

Download

Ein gedrucktes Exemplar des eGovernment MONITOR 2016 kann gegen Zusendung eines frankierten Rückumschlages (DIN A4, 1,45 Euro) kostenfrei bei der Initiative D21 bestellt werden.

Zentrale Ergebnisse 2016

  • Die Nutzung von E-Government steigt in Deutschland, bleibt aber weiterhin deutlich hinter dem Niveau der Vergleichsländer. In Österreich bleibt die Nutzung nahezu gleich, in der Schweiz sinkt sie leicht.
  • Die Schweizer Onliner bleiben am zufriedensten mit E-Government-Angeboten, der Wert sinkt jedoch. Die Zufriedenheit in Deutschland und Österreich nimmt zu.
  • Die Sorge um Datensicherheit und Datenschutz verliert in allen drei Ländern deutlich an Bedeutung und erreicht den niedrigsten Stand seit Erhebung der Studie.
  • Open-Government-Angebote werden bekannter, die Nutzung bleibt jedoch auf geringem Niveau. Auffallend viele der Befragten planen in Zukunft eine Nutzung.
  • Die Online-Ausweisfunktion des neuen Personalausweises sowie De-Mail bleiben in Deutschland unbeliebt. Immer weniger Bürger und Bürgerinnen entscheiden sich für eine Freischaltung, Grund ist der unzureichende Nutzen.
  • Behörden bieten bzgl. der Online-Ausweisfunktion nur wenig Unterstützung durch Information und Beratung, 16 Prozent der Befragten in Deutschland wurde gar von der Freischaltung durch Mitarbeitende der Behörden abgeraten.
  • Der Bildungsgrad entscheidet maßgeblich über die E-Government-Nutzung; Geschlecht und Alter zeigen keinen Einfluss. 

Projektleitung

Prof. Dr. Helmut Krcmar
ipima
t  +49 89 289-19532
e  krcmar(at)in.tum(.)de

Dr. Marcus Dapp
ipima
t  +49 89 360 352219
e  marcus.dapp(at)ipima(.)de

Robert Zepic
ipima
t  +49 89 289 19505
e  robert.zepic(at)ipima(.)de

Lena-Sophie Müller
Initiative D21
t  +49 30 52687-2252
e  lena-sophie.mueller(at)initiatived21(.)de

Michael Boberach
TNS Deutschland GmbH
t  +49 89 5600 1390
e  michael.boberach(at)tns-infratest(.)com

Projektpartner

Schirmherr:
Der Beauftragte der Bundesregierung für Informationstechnik

Premium Partner:
Bayerisches Staatsministerium der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat,
Geschäftsstelle E-Government Schweiz - Informatiksteuerungsorgan des Bundes ISB - Eidgenössisches Finanzdepartement EFD,
Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft,
Rechenzentrum Region Stuttgart GmbH (RZRS)

Partner:
Bundeskanzleramt Österreich,
CSC

Unterstützer:
Deutscher Landkreistag,
Deutscher Städte- und Gemeindebund,
fortiss, An-Institut Technische Universität München,
Technische Universität München – Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik,
TNS Deutschland GmbH